Der Beginn...

Vor kurzem bin ich in eine neue Wohnung gezogen. Es ist ein ruhiges Dreifamilienhaus und ich fühle mich dort aus mehreren Gründe sehr wohl, denn ich bin tatsächlich der einzige Mann, der dieses Haus bewohnt. Unter mir wohnt Selina, eine alleinerziehende Mutter mit ihrer 18. jährigen Tochter Meridith. Seline und Meridith kommen aus Südafrika. Beide sind sehr hübsch und ihre dunkle Haut hat eine sehr exotische Ausstrahlung, die an mir nicht vorübergeht. Über mir wohnt Margot, eine hochgewachsene Frau mit langen gewellten Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck. Ihr gehört das Haus, in dem ich nun wohne. Margot ist eine sehr arrogante und hochnäsige Persönlichkeit und trotzdem (oder gerade deswegen?) wirkt ihre Erscheinung sehr intensiv auf mich. Jedes mal, wenn ich sie auf der Treppe treffen, bekomme ich weiche Knie und kann meine Augen nicht von ihrem wohlgeformten Körper lassen, der zumeist lasziv in Jeans und T-Shirt gekleidet ist. An ihren Füßen hatte sie fast ausschließlich Turnschuhe oder flache Straßenschuhe. Ein Blickfang für mich, denn ich war bei meiner letzten Beziehung nie abgeneigt gewesen, eine Fuß oder Schuh meiner Freundin seiner Schönheit willen zu küssen. Doch als meine Freundin mehr wollte, stieß ich ihr mächtig vor ihren Kopf und wir trennten uns im Streit – das ist aber eine andere Geschichte.

Es scheint wohl eine Art Hassliebe zwischen Margot und mir zu sein, denn vom ersten Moment an, gab sie mir zu verstehen, dass sie mich nicht besonders mochte. Die Frage war nur, warum ich dann trotzdem in ihr Haus einziehen durfte.

Eines Tages passierte etwas, was mein ganzen Leben für immer auf den Kopf stellen sollte.

Ich befand mich gerade in meinem Kellerverschlag, als ich Margot erblickte, die ohne ein Wort des Grußes an mir vorüberging. Wie üblich hatte sie eine enge Jeanshose an, die hochgekrempelt war, so dass man einen freien Blick auf ihre Knöchel und Schuhe hatte. Heute trug sie Birkenstockschuhe, in denen sie Barfuss war. Ihr Oberkörper stecke in einem Trägerhemdchen der Marke Schiesser Feinripp. Dieser Look machte sie unglaublich anziehen. Ich konnte meine Blicke kaum abwenden und aus diesem Grund entging mir nicht, was Margot in ihrem Kellerschrank verstaute. Mich traf fast der Schlag! Ich konnte alte ausgetretene schwarze Schuhe erkennen, die in einer Schublade verschwanden. In meiner Hose regte sich etwas. Aufgeregt beobachtete ich Margot, die so schnell verschwand, wie sie den Kellerraum betreten hatte und nun stand ich alleine dort. Was tun? Schon immer hatte ich den Wunsch gehabt, Margot den Fuß zu küssen und das Aroma ihrer Sohlen in meinem Mund zu schmecken. Jetzt hatte ich die Chance. Ich brauchte nur in den anderen Bretterverschlag zu gehen, die Schuhe aus der Schublade holen und sie mit in meine Wohnung nehmen. Dort konnte ich in aller ruhe das mit den Schuhen machen, nachdem es mir gelüstete, denn so schnell würde Margot ihre Schuhe nicht vermissen. Doch hielt mich mein Gewissen ab, einfach so in einen anderen Kellerverschlag zu gehen und die Schuhe zu nehmen. Ich war hin und her gerissen. Zum Schluss siegte mein Verlangen und ich betrat zitternd den Kellerverschlag. Aufgeregt holte ich die Schuhe aus der Schublade. Sie waren wundervoll. Flach! Ausgetreten! Verschmutz! Und eine Sohle hatte einen Riss. Verwundert stellte ich fest, dass Margot fast meine Schuhgröße hatte – die Schuhe waren nur eine Nummer zu klein.

„Was machst Du da!“, donnerte eine wütende Stimme durch die trügerische Stille des Kellers. Zu allem Überfluss gehörte die Stimme zu Margot. Erschrocken wirbelte ich herum und versteckte die Schuhe hinter meinem Rücken.

„Nichts.... gar nichts.“, stammelte ich

„Das glaube ich wohl kaum!“, schnell war Margot ganz dicht bei mir und griff an mein Kinn. So zwang sie mich, direkt in ihre Augen zu schauen. Zum ersten mal stellte ich fest, dass sie mich um gut 15 cm überragte, „Was hast Du da hinter Deinem Rücken?“. Ihre grauen Augen blitzend böse und dann griff sie meine Hand und wand einen Schuh heraus, den sie anschließend drohend vor mein Gesicht hielt.

„Es... es ist nicht so, wie Sie denken!“, versuchte ich zu erklären.

„Doch!“, erwiderte sie, „das ist meiner Meinung nach Hausfriedensbruch und versuchter Diebstahl. Das gibt wohl eine Anzeige.“

Oh nein, das konnte ich mir nicht erlauben. Gerade war ich dabei, nach langer Arbeitslosigkeit eine neue Stelle zu finden. Eine Strafanzeige war nicht das, was ich wirklich brauchte. Zu allem Überfluss würde ich wohl bald ohne Wohnung sein. Zu allem Überfluss würde ich wohl bald ohne Wohnung sein. Einen Versuch hatte ich.

„Können wir das nicht so klären?“, fragte ich kleinlaut.

Margot schien zu überlegen, dann sagte sie: „Ja, das können wir.“

Mir fiel ein Stein vom Herzen, doch meine Freude wurde jäh zu blankem Entsetzen. Margot griff mir zwischen die Beine und drücke zu. Wellen des Schmerzes durchfluteten meinen Unterleib.

„Aber anders, als Du es Dir je vorstellen kannst.“, ihre Stimme hatte einen sehr gefährlichen Unterton angenommen, „Geh in deine Wohnung und warte dort!“

Mit einem triumphierenden Lachen verließ Margot abermals den Keller. Wieder war ich alleine, doch diesmal fühlte ich mich elend.

Zitternd und völlig konfus wartete ich in meiner Wohnung, als es plötzlich an meiner Tür klopfte. Dies war wohl Margot. Mein eigenes Interesse wahrend, sprang ich sofort auf und öffnete die Tür. Ich war überrascht, denn es war keine Person zu sehen. Nur die flachen Schuhe, die mir diese Misere eingebrockt hatten, standen auf meiner Fußmatte. Neben diesen befand sich ein Zettel. Auf diesem war zu lesen:

Du wirst diese Schuhe putzen, wie es sich für Dich gehört! Dann bringst Du sie wieder zu mir hoch!

Wieder starrte ich auf die Schuhe. In dieser ganzen Situation waren die Worte „Herzlich Willkommen“, die auf meiner Fußmatte zu lesen waren zu einer Groteske geworden. Mir blieb keine andere Wahl. Ich holte das Schuhputzzeug aus dem Schrank und putzte die Schuhe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Verlangen verloren, meine Lippen auf das schwarze Leder zu drücken oder meine Zunge um den kleinen Spangenverschluss kreisen zu lassen. Nach einer halben Stunde war ich fertig. Mit weichen Knien stand ich vor der Tür von Margots Wohnung. Ich klopfte und wartete. Nach einer Viertelstunde, in dieser Zeit hatte ich es nicht gewagt, noch einmal zu klopfen, öffnete Margot mir die Tür. Sie hatte ein tragbares Telefon in der Hand.

„Komm rein!“, sagte sie barsch, dann sehr viel freundlicher in das Telefon, „Ja, gerade ist der Nachbar gekommen.“

Ein Blitz durchfuhr mich. DER Nachbar? Hatte Margot der Person am anderen Telefon sein Missgeschick erzählt? Wahrscheinlich, denn nachdem Margot sich auf ihren bequemen Sessel gesetzt hatte, starrte sie mich an.

„Steh nicht so doof herum. Knie dich zu meinen Füßen.“

Ihre Stimme duldete keinen Widerspruch. Unvermittelt sank ich auf den Parkettboden. Nach einer kurzen Pause sagte Margot in das Telefon: „Ja, er hat es gemacht!“

Ich vernahm schallendes Gelächter aus der Hörmuschen. Noch nie hatte ich mich so gedemütigt gefühlt.

„Hast Du meine Schuhe geputzt?“

„Ja.“

„Zeig her!“

Zitternd hielt ich Margot ihre Schuhe hin. Ein kurzer prüfender Blick, dann: „Wie hast Du das gemacht?“

Zuerst verstand ich den Sinn der Frage nicht ganz, verdattert antwortete ich mit der Wahrheit.

„Das gibt es doch nicht!“, sagte Margot in den Hörer, „Nicht nur, dass mein Nachbar versucht meine Schuhe zu stehlen, um sich an ihnen aufzugeilen; er kann noch nicht einmal lesen.“

Zu mir gewand:“ Was stand auf dem Zettel?“

„Ich sollte ihre Schuhe putzten, wie es sich für mich gehört.“

„Genau!“, in diesem Moment beugte sich Margot nach vorne und verpasste mir eine schallende Ohrfeige. Die Wucht ließ mich zur Seite fallen. Ich wollte aufstehen und protestieren, doch war die Frau aufgesprungen und presste mich mit ihrem Birkenstockschuh gegen das Parkett.

„Ab jetzt bist du mein persönlicher Lecksklave. Du bist weniger wert als meine ausgetragenen Schuhe, die durch deine Zunge noch eine gründliche Reinigung erfahren, bevor sie im Müll landen. Ist das für dich klar?“

In diesem Moment gab ich mich auf: „Ja.“

Margot erhöhte den Druck auf meinen Kopf: „Wie heißt das?“

„Ja, Herrin.“

Klatschend landeten stark verschmutze Sandalen neben meinem Kopf. Ohne, dass ein weiteres Wort nötig gewesen wäre, ergriff ich die Schuhe und begann zu lecken. Während der ganzen Zeit hatte Margot ihren Schuh auf meinem Gesicht.

„Ich will, dass du bei der Arbeit schmatzt. Meine Freundin soll auch etwas von dir haben.“. Margot legte den Telefonhörer neben meinem Kopf und während ich geräuschvoll die Schuhe mit meiner Zunge säuberte, hörte ich ein höhnisches Lachen aus dem Hörer dringen.

 

 Fortsetzung